BISFF – Busan International Shortfilm Festival in Korea

BISFF Busan Korea

Busan, die zweitgrößte Stadt in Korea, hat eine lange Tradition mit Filmfestivals – vorallem das BIFF zeigt jährlich internationale Filme und bringt auch Stars in die Hafenmetropole. Seit mehr als 30 Jahren gibt es auch für Kurzfilme das BISFF (Busan International Shortfilm Festival / 부산국제단편영화제).  Beide Festivals finden seit 2011 im Busan Cinema Center statt, ein Komplex der von der österreichischen Architekten Argentur Coop Himmelb(l)au entworfen wurde und auch ohne Festival auf jedene Fall einen Besuch wert ist:

BISFF Busan Korea

Mit dem außergewöhnlichem Dach hat es das Gebäude auch ins Guiness Buch der Rekorde geschafft – unter dem Dach findet sich ein überdimensionales OpenAir Kino:

BISFF Busan Korea

Unter dem Titel Prequel of Austria – Room and Spaces – waren auch Arbeiten von  Philipp Fleischmann (Main Hall), Claudia Siefen (Been Waiting for you so long), Paul Wenninnger (Trespass) Siefried A. Fruhauf (Still Dissolution), Katrina Daschner (Parole Rosette), Johann Lurf (Twelve Tales Told), Simon Spitzer (Bringing in the Wood), Johannes Hammel (Rooms) und Sasha Pirker (Paperwork) zu sehen.

BISFF Busan Korea Sasha Pirker

In der Kategorie für koreanische Kurzfilme – die alle mit englischem Untertitel waren – hat 이진호 (Lee Jinho) mit The Birth of Actresses die Aschiedsszene eine lespischen Paares zwischen Realität und Schauspiel hin und herspringen lassen. Die 25 Minuten zeigen die selbe Szene am gleichen Ort, entfernen sich aber stets weiter von der Realität.
Auch 구세미 (Ku Semi) kommt in Door Lock mit wenigen locations aus. Die Hauptdarstellerin ist Architektin, hört Stimmen in der Wohnung und gibt in Notfällen die Zahlenkombination zur Wohnung bekannt – etwa wenn ein Zustelldienst ein Paket in der Wohnung abstellen soll.
Die einzige Dokumentation in der Serie war von 윤지수 (Yoon Jisoo), die mit Father and Son ein Jahr lang den Alltag ihres Vaters und Grossvaters begleitet hat – ein Porträt mit Einblick in das koreanische Landleben.
The Mackerel von 문인수 (Moon Insoo) ist eine gesellschaftskritische Arbeit über das Leben eines jungen Arbeitslosen und führt in der zweiten Hälfte in einen Thriller. Die Makrele wurde wegen Fukushima in Korea nicht mehr als Speisefisch gekauft – im Laufe des Filmes zieht man Parallelen zwischen dem jungen Arbeitslosen und der Makrele.

Für Fragen gab’s nach jedem Film kleine Diskussionen mit den RegisseurInnen und zT auch mit den SchauspielerInnen.

BISFF Busan Korea

Am folgenden Dienstag gab’s dann mit Open Talk nochmals die Möglichkeit für eine Diskussion. Auf YouTube online auch die Diskussion mit Sasha Pirker und Patrik Eklund – wie deren Kurzfilme in der fremden Kultur gesehen werden. Im Jahr 2015 wird Österreich das Gastland beim BISFF sein.

 

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